Kosten

Was kostet eine Website? Einmalig, monatlich, versteckt

Womit du rechnen musst und wo Kosten gern übersehen werden: Bau, Betrieb, Pflege und die Posten, die erst nach dem Livegang auffallen.

Sitomat Redaktion · Aktualisiert am 6. Oktober 2026

Eine Website kostet drei Mal: einmal beim Bau, dann jeden Monat im Betrieb, und ein drittes Mal dort, wo niemand hingeschaut hat. Die ehrliche Antwort auf «Was kostet eine Website?» ist deshalb keine Zahl, sondern eine Liste mit drei Spalten. Unsere eigene «ab»-Zeile steht auf der Kostenseite; sie kommt direkt aus unserem System und ändert sich nur dort. In diesem Artikel geht es um die Posten dahinter, damit du jedes Angebot, auch unseres, auf dieselbe Weise lesen kannst.

Was gehört zu den einmaligen Kosten?

Der Bau: Gestaltung, Texte, Bilder, Aufbau der Seiten, Formulare, Einrichtung von Domain und E-Mail. Hier unterscheiden sich Anbieter am stärksten, und hier verstecken sich die ersten Zusatzposten. Fragen, die du stellen solltest: Sind Texte und Fotos dabei oder lieferst du sie? Ist der Umzug der alten Seite enthalten, inklusive der alten Adressen? Wie viele Korrekturrunden sind inbegriffen? Bei unseren drei Neubauten dieses Jahres war der Umzug jedes Mal Teil der Arbeit, bei Crystal's Karaoke mit 279 alten Adressen, die alle auf die neue Seite führen. Wer das nicht einplant, zahlt es später, in verlorenen Besuchern.

Ein zweiter Punkt: Was passiert, wenn dir der Entwurf nicht gefällt? Bei vielen Agenturen ist die Anzahlung dann weg. Bei uns siehst du die fertige Website, bevor du etwas unterschreibst. Das ist kein Rabatt, sondern eine Reihenfolge.

Was läuft jeden Monat weiter?

Hosting, Domain, Sicherheitsupdates, Sicherungen, kleine Änderungen. Bei einem Baukasten steckt das im Abo; bei einer Agentur-Website kommen Hosting und Wartung oft getrennt, und die Wartung fehlt manchmal ganz. Dann läuft die Seite auf einer alten Version, bis sie kaputtgeht. Bei der Prüfung bestehender Websites für unseren Vertrieb finden wir genau das: Seiten, die dem Besucher Programmfehler mit Serverpfaden anzeigen, oder ein System, das mehrere Hauptversionen hinter dem aktuellen Stand liegt.

Frag bei jedem monatlichen Betrag: Was ist drin? Reagiert jemand, wenn die Seite nicht erreichbar ist? Ändert jemand die Öffnungszeiten, wenn du sie schickst? Bei uns gehört das dazu: Du schreibst uns, wir setzen es um.

Wo stecken die versteckten Kosten?

Vier Posten tauchen in Angeboten selten auf. Erstens Lizenzen: Baukästen und viele Systeme verlangen für Formulare, Galerien oder Mehrsprachigkeit Zusatzmodule mit eigenem Abo. Zweitens Fremddienste: Übersetzung per Dienst, Terminbuchung per Fremdanbieter, Bewertungs-Widgets, jedes mit eigener Rechnung und eigenem Datenschutzproblem. Drittens die Ablösesumme: Wem gehört die Website, wenn du gehst? Bei manchen Mietmodellen nimmst du nichts mit, nicht einmal die Domain. Viertens die Zeit: Wenn du Texte und Bilder selbst liefern und Korrekturen selbst einpflegen musst, ist das deine Arbeitszeit.

Bei uns steht die Antwort auf den dritten Punkt im Vertrag: Die Website gehört dir, samt Domain. Wenn du nach der Laufzeit gehst, nimmst du sie mit, ohne Ablösesumme.

Wovon hängt der Preis bei Sitomat ab?

Von drei Dingen: Umfang, Sprachen und Bausteine. Ein Betrieb mit einer Seite, auf der alles Wichtige steht, braucht weniger als einer mit Leistungen, Team, Anfahrt und Stellen. Jede weitere Sprache ist eine eigene, gepflegte Fassung, keine Maschinenübersetzung. Bausteine wie Terminbuchung, Tischreservation oder ein Kundenbereich kommen dazu, wenn sie zu deinem Betrieb passen. Was dein Betrieb braucht, klären wir im Erstgespräch, und den Preis kennst du, bevor wir bauen. Die aktuelle «ab»-Zeile steht auf der Kostenseite; hier im Ratgeber nennen wir sie bewusst nicht, damit sie nirgends veraltet.

Begriffe aus diesem Artikel

Hosting
Der Server, auf dem deine Website liegt. Hosting ist eine laufende Leistung mit Updates, Sicherungen und einem Ansprechpartner.
Domain
Deine Adresse im Netz, etwa dein-betrieb.ch. Sie gehört dem, auf den sie registriert ist; prüfe, dass das du bist.
CMS
Ein System, mit dem Inhalte ohne Programmieren gepflegt werden, etwa WordPress. Braucht Updates; eine alte Version ist ein Risiko.
Baukasten
Ein Dienst, in dem du die Seite selbst zusammenklickst. Schnell am Anfang; die Grenzen zeigen sich bei Tempo, Datenschutz und beim Umzug.

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